Aufgetischt – eine kulinarische Weltreise
25. Oktober 2025 bis 19. April 2026
Mit aufwendigen Banketten und exquisitem Tafelschmuck zelebrierten die Fürstenhäuser Europas ihre Macht und vertrieben sich luxuriös die Zeit. Bis ins 18. Jahrhundert hatte man durchaus sein persönliches Besteck dabei – nicht selten kuriose oder kostbare Unikate. Im Barock kamen einheitliche Tafelservice in Mode, die mit der Industrialisierung schließlich zur gehobe-nen Massenware wurden. Handel, Eroberungszüge und Migrationsprozesse be-reicherten die Speisezettel mit exotischen Früchten und Gewürzen und ver-änderten Sitten und Gebräuche. Im Dialog sind ethnografische Kostbarkeiten, historische Goldschmiedekunst, zeitgenössisches Design und Objekte der Alltagskultur zu sehen. Die Ausstellung widmet sich Esskulturen aus aller Welt. Kultur geht schließlich auch durch den Magen.
Öffnungszeiten Di bis So und feiertags von 10 bis 17 Uhr (außer Heiligabend &
Silvester)
Eintritt Sonderausstellung 10 €, ermäßigt 8,50 €, Kombiticket Dauer-/Sonderausstellung 12,50 €, ermäßigt in der Gruppe 10 €
Freier Eintritt für zwei Begleitpersonen, je weitere angefangene Gruppe à 25
Personen ein weiterer Eintritt frei
Führungsgebühren für Gruppen bis 25 Personen 70 € für eine Stunde, 100 € für
eineinhalb Stunden auf Deutsch sowie 90 € für eine Stunde bzw. 130 € für eineinhalb
Stunden in einer Fremdsprache
Reiseleiter und Busfahrer sind im Museumscafé herzlich zu einem Stück Kuchen und
einer Tasse Kaffee eingeladen.
Das Schmuckmuseum Pforzheim ist weitestgehend barrierefrei.
Busparkplätze Haltemöglichkeit vor dem Haus, ein Parkplatz gegenüber, weitere z.B.
beim Stadttheater
Café im Schmuckmuseum mit Blick in den Stadtgarten, 60 Plätze, Mittagstisch,
Kaffee & Kuchen, Gruppen bitte anmelden unter 07231/2807551
Museumsshop mit Büchern, Postkarten, Schmuck, Souvenirs
Toiletten im Untergeschoss von Café und Eingangshalle
Entsorgungsstation »Holiday Clean«, Wildersinnstraße, Oststadt, am Enzauenpark
Bildangaben:
Schale »Halibut Bowl«
Clifford George, Nootka, Vancouver Island, 1996-2000
© GRASSI-Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto Melanie Meier
Mehr Informationen zum Schmuckmuseum Pforzheim
- 10. Juli 2025
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